1. Mai-Feier mit Bundesrat Alain Berset

Avatar of SP Münchenbuchsee SP Münchenbuchsee - 04. Mai 2022 - Aus dem Vorstand

Alain Berset, Gast und Redner an der 1. Mai-Feier in Münchenbuchsee

Schon 2020 und 2021 hätte Bundesrat Alain Berset an der Maifeier gesprochen, aus bekannten Gründen musste sein Besuch in Buchsi zweimal verschoben werden.

Am Sonntag nun fand die Feier im Kirchgemeindehaus statt. Nach einem gemütlichen Apéro im Garten genossen rund  120 Gäste aus Buchsi und vielen SP Sektionen der Umgebung, zusammen mit Alain Berset, im festlich geschmückten Saal,  die hervorragende Küche von Peter Kast und seinem Helferinnenteam. Nach der Rede von Alain Berset erfreuten sich alle an einem reichaltigen Dessertbuffet.

Einleitend  verwies Patrick Imhof auf das Motto der diesjährigen 1.Mai-Feier – Frieden, Freiheit, Solidarität– und gab dann das Wort weiter an Bundesrat Alain Berset. Dieser erinnerte als erstes an die Menschen in der Ukraine. Er verurteilte den Angriff auf Europa, auf das Völkerrecht und auf unsere Werte. Er würdigte die grosse Hilfsbereitschaft der Schweizerinnen und Schweizer.

Auszug aus der Rede von Bundesrat Alain Berset an der 1. Mai-Feier in Münchenbuchsee

Die Demokratie ist unter Druck, auch im Westen. Wie stärken wir die Demokratie? Indem wir den gesellschaftlichen und regionalen Zusammenhalt nicht nur wortreich beschwören, sondern als ständige Aufgabe begreifen. Wir dürfen nicht zulassen, dass Menschen abgehängt werden.

Alle verantwortungsvollen Kräfte müssen die wichtigsten Themen nun gemeinsam angehen, ernsthaft und energisch. Von der materiellen Sicherheit im Alter über bezahlbaren Wohnraum bis zur Armutsbekämpfung. Von der Lohngleichheit von Frau und Mann über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bis zu bezahlbaren Gesundheitskosten, anständigen Arbeitsbedingungen und fairen Löhnen. Wir müssen viel entschiedener gegen die Klimakrise kämpfen.

An einer möglichst stabilen internationlen Ordnung muss gerade der Schweiz besonders viel liegen. Niemand hierzulande kann doch ernsthaft wollen, dass die mächtigen Staaten die internationalen Regeln einfach aushebeln: Denn wir und andere kleinere Staaten wären eindeutig die Leidtragenden einer solchen Entwicklung. Was es künftig braucht, ist deshalb ein noch grösseres Engagement auf internationaler Ebene: In der UNO, in der OSZE und gemeinsam mit der EU.

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